Eine Chronik unserer Veranstaltungen

18.05.2016

▄bersetzer stellen vor: „Der serbische Ulysseus“

Brigitte D÷bert Řber Die Tutoren von Bora C┤osic┤

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14.04.2016

Vom Umgang mit Fachsprachen

Ein Abend mit Rudolf Hermstein

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10.03.2016

Offenes Mikro

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18.02.2016

20. ordentliche Mitgliederversammlung des Münchner Übersetzer-Forums e.V. - mit Vorstandswahlen

15.01.2016

Basiswissen - nicht nur für KrimiübersetzerInnen

6. Teil: Isotopenanalyse - ein Abend mit der Diplom-Biologin Frau Dr. rer. nat. Christine Lehn vom Institut für Rechtsmedizin

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10.12.2015

Übersetzer persönlich

mit Regina Rawlinson

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07.12.2015

Denn wir haben Deutsch: Martin Luther als Übersetzer

Ein Abend mit Anne Birkenhauer, Susanne Lange & Josef Winiger

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12.11.2015

Übersetzen fürs Theater

mit Gerda Poschmann-Reichenau

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22.10.2015

Übersetzer stellen vor: Das Salz in der Wunde

Patricia Klobusiczky präsentiert ihre Erstübersetzung des Romans von Jean Prévost

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05.10.2015

Meine perfekte Hitlerpuppe

Amichai Schalev im Gespräch mit Barbara Linner

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28.09.2015

Verleihung des Übersetzerstipendiums des Freistaats Bayern 2015 an Birgit Leib

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17.09.2015

Herbstlese - Übersetzer ernten

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25.07.2015

Sommerfest

21.05.2015

Untertitelung

Ein Abend mit Birgit Leib

Übersetzen – Untertiteln: Wo liegt der Unterschied?

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11.05.2015

Stefano D’Arrigo: Horcynus Orca

Ein Abend mit dem Übersetzer Moshe Kahn

Lesung ausgewählter Textpassagen: Thomas Loibl
Moderation: Klaus Voswinckel

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16.04.2015

Basiswissen - nicht nur - für Krimiübersetzer

Fünfter Teil unserer Reihe. Das Thema diesmal: Fokus Tatort: Operative Spurenauswertung, 2. Teil

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16.03.2015

Stalingrad - die Einsamkeit vor dem Sterben - eine Übersetzung ins Englische

Ein Abend mit Deborah Langton und Christoph Fromm

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15.01.2015

Neu übersetzt: William Faulkners Schall und Wahn

Ein Abend mit Frank Heibert und Shenja Lacher

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11.12.2014

Übersetzer persönlich

mit Regina Rawlinson

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13.11.2014

Der starke Tobak des Monsieur Brassens

Ralf Tauchmann singt Georges Brassens auf deutsch und französisch

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15.10.2014

Nette Geste! Aber wie sag ich‘s auf Deutsch?

Vortrag mit Diskussion - mit Christiane Buchner

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30.09.2014

„Der Gläserne Übersetzer“: Literaturübersetzen live

mit Martina Tichy und Ursula Wulfekamp

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07.07.2014

Verleihung des Arbeitsstipendiums des Freistaats Bayern für literarische Übersetzerinnen und Übersetzer 2014

an den Kollegen Axel Monte

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05.06.2014

Ein Abend rund ums E-Book

Ein Abend mit Uta Rupprecht

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08.05.2014

Fokus Tatort: Operative Spurenauswertung


Ein Abend mit Diplom-Biologe Dr. sc. hum. Martin Schulz

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10.04.2014

Im Paralleluniversum der Komik: P.G. Wodehouse in deutscher Übersetzung


Ein Abend mit Thomas Schlachter und Ursula Wulfekamp

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17.03.2014

Sonderveranstaltung zum Thema Allgemeine Vergütungsregel

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13.03.2014

Literatur ohne Grenzen – Sprachen der Welt - Tschechisch mit Kristina Kallert

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13.02.2014

19. Ordentliche Mitgliederversammlung

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09.01.2014

Metaphern – Übertragenes übertragen. Ein Abend mit Andrea Ott

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12.12.2013

Übersetzer persönlich ...

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07.11.2013

Gespräch mit über das Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern für literarische Übersetzerinnen und Übersetzer

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17.10.2013

„Die Gläserne Übersetzerin“: Literaturübersetzen live

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29.09.2013

Politisch literarisch

Eine weitere unserer beliebten "-isch-Veranstaltungen"

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01.07.2013

Verleihung des Arbeitsstipendiums des Freistaats Bayern für literarische Übersetzerinnen und Übersetzer an
Kristina Kallert

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20.06.2013

Ezra Pound: Die Cantos, übersetzt von Eva Hesse

Ein Abend mit Manfred Pfister und Werner von Koppenfels

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15.05.2013

Andrej Bitow ist unter die Übersetzer gegangen

„Der Symmetrielehrer“, vorgestellt von Rosemarie Tietze

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18.04.2013

Übersetzen im Duett

mit Susanne Aeckerle, Marion Balkenhol, Margarete Längsfeld und Martina Tichy

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07.03.2013

Calle Arco für Übersetzer

mit Thomas Wiedling

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07.02.2013

17. ordentliche Mitgliederversammlung des MÜF

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10.01.2013

Basiswissen (nicht nur) für Krimiübersetzer

mit Dr. Oliver Peschel (Gerichtsmedizin)

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12.12.2012

Übersetzer persönlich mit Regina Rawlinson

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8.11.2012

Renate Birkenhauer stellt das DWDS vor, das Digitale Wörterbuch Deutscher Sprache

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18.10.2012

„Der gläserne Übersetzer“
Literaturübersetzen live mit Tanja Handels und Regina Rawlinson

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20.09.2012

„Übersetzer stellen vor“:
Enrico Caria - Der italienische Krimiautor im Gespräch mit seinem Übersetzer Luis Ruby

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09.07..2012

Vergabe des Stipendiums des Freistaats Bayern an Michael von Killisch-Horn

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10.06.2012

Sebastian Vogel - Sachbuchübersetzen

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10.05.2012

Gabriele Kappus- Gedächtnistechniken für ÜbersetzerInnen

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20.04.2012

Michael Kegler - Mit Portugiesisch(übersetzen) um die Welt

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09.03.2012

Übersetzerprofile

Kristof Magnusson, vorgestellt von Denis Scheck

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23.02.2012

16. ordentliche Mitgliederversammlung des MÜF

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11.01.2012

Rhetorik: Stimme und Präsentation II

mit Dr. Bruno Hetzendorfer

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15.12.2011

„Übersetzer persönlich“

mit Regina Rawlinson

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22.11.2011

Übersetzerprofile
Die Übersetzerin in ihrem Raum
Terézia Mora, vorgestellt von Ilma Rakusa

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20.10.2011

"BRENNEN, BRENNEN, BRENNEN" - Ein Jack Kerouac-Abend

mit Ulrich Blumenbach und Michael Kellner

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27.09.2011

Ein Informationsabend zur Vertrags- und Honorarsituation seit dem jüngsten BGH-Urteil mit Luis Ruby

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08.09.2011

Rhetorik: Stimme und Präsentation

mit Dr. Bruno Hetzendorfer

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06.08.2011

Sommerfest 2011

05.07.2011

Verleihung des Arbeitsstipendiums des Freistaats Bayern an die Übersetzerin Regina Rawlinson

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08.06.2011

Filmisch literarisch

Unsere Mitglieder präsentieren oscarverdächtige Übersetzungen

Moderation und Maschinenlyrik: Thomas Merk

Musikalische Untermalung: Michaela Dietl

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12.05.2011

Übersetzungstechnik für Literaturübersetzer

Ein Workshop mit Christiane Buchner

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10.03.2011

Südosteuropa im Fokus

mit der Übersetzerin, Autorin und Kulturvermittlerin Alida Bremer

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20.01.2011

Übersetzerprofile
"Die unsichtbare Zweite"

Elisabeth Edl, vorgestellt von Werner von Koppenfels

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09.12.2010

"Leichter klingen die Glocken nicht nie ..."

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18.11.2010

Gespenstisch literarisch

Eine weitere unserer beliebten "-isch-Veranstaltungen"

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14.10.2010

Tolstoi übersetzen

Barbara Conrad („Krieg und Frieden“) und Rosemarie Tietze („Anna Karenina“) über ihre Neuübersetzungen

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23.09.2010

Übersetzer stellen vor:
Von Argenchiniern und Sündenwoks: Ariel Magnus trifft seine Übersetzerin Silke Kleemann

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08.07.2010

Flüsterpost: Übersetzen für das Theater – gestisches Übersetzen
mit Georg Holzer

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15.06.2010

Übersetzerprofile: Kontrollierte Kollision

Michael Walter, vorgestellt von Reinhard Kaiser

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28.04.2010

MacTranslate - Übersetzen mit Apple-Computern

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11.03.2010

Basiswissen (nicht nur) für Krimiübersetzer: "Operative Fallanalyse"

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11.02.2010

14. ordentliche Mitgliederversammlung des MÜF

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14.01.2010

Übersetzerprofile: Ulrich Blumenbach

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11.12.2009

Sabine Roth erhält das Arbeitsstipendiums des Freistaates Bayern für literarische Übersetzerinnen und Übersetzer

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03.12.2009

"Übersetzer unter sich" - mit Rosemarie Tietze

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12.11.2009

Recherchieren wie ein Profi mit Pam Cregeen

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08.10.2009

Übersetzer stellen vor: Rudolf Hermstein

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17.09.2009

Kleine Paradiese: Übersetzerhäuser im Überblick

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01.08.2009

Sommerfest

08.07.2009

"Übersetzerprofile - Zwischen Orient und Okzident" - Rosemarie Tietze stellt Stefan Weidner vor.

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18.06.2009

"Zwischen Genre und Zielgruppe - zum Übersetzen von Jugendliteratur"

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14.05.2009

Basiswissen (nicht nur) für Krimiübersetzer: Forensische Psychiatrie und Sexualdelikte

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02.04.2009

Musikalisch literarisch

Ein literarischer Abend im Zeichen von Noten und Takt, Rhythmus und Klang.

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12.03.2009

Ein Informationsabend zum Deutschen Übersetzerfonds

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19.02.2009

13. ordentliche Mitgliederversammlung des MÜF

08.01.2009

Waren die Römer wirklich so üble Literaturübersetzer? - Eine Erkundung.

Ein Abend mit Josef Winiger.

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11.12.2008

Diesseits von Babel – Vom Metier des Übersetzens"

Dietmar Hertel vom Sprachen- und Dolmetscherinstitut München (SDI) stellt sein Buch vor.
Danach unser vorweihnachtlicher Bücherbazar

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20.11.2008

Die Rückseite des Wortteppichs

Susanne Lange, vorgestellt von Thomas Brovot

Susanne Lange hat jahrelang am Wortteppich des deutschen "Don Quijote" gewebt – diesen Herbst wird ihre Neuübersetzung in den Feuilletons gefeiert ...

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08.10.2008

Münchnerisch literarisch

Das Münchner Übersetzer-Forum begibt sich auf einen vergnüglichen Streifzug durch die München-Erlebnisse fremdsprachiger Autoren und stellt unter dem Motto "Münchnerisch literatisch" witzige, zutreffende und nachdenklich machende Ausschnitte aus den Übersetzungen seiner Mitglieder zum Thema "München" vor. Moderator: Thomas Merk.

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18.09.2008

Übersetzer stellen vor: Carlo Fruttero, Frauen, die alles wissen

Luis Ruby, Übersetzer aus dem Spanischen und Italienischen, liest aus seiner Übersetzung von Frauen, die alles wissen, einem raffiniert gebauten, literarisch eleganten Kriminalroman aus der Feder Carlo Frutteros, der als eine Hälfte des legendären Autorenduos Fruttero & Lucentini berühmt wurde.

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August 2008

Sommerfest

12.06.2008

Get This – Kapier Das

Der irische Lyriker Brendan Kennelly auf Deutsch

Dörte Eliass, Übersetzerin aus Wien, stellt ihre im Karl Stutz Verlag, Passau, erschienenen Gedichtübersetzungen des irischen Lyrikers vor.

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07.05.2008

Übersetzer stellen vor:

"Geheime Wahlen" - ein Roman aus Nepal

Philipp Thapa liest aus dem von ihm übersetzten nepalischen Roman
"Geheime Wahlen" von Manjushree Thapa.

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Außerdem liest Thomas Merk im Rahmen der Veranstaltungsreihe

München liest - aus verbrannten Büchern
aus "Der Sumpf" von Upton Sinclair

10.04.2008

Mörderisch literarisch

Unsere Mitglieder präsentieren "ihre" aufregendsten (übersetzten) Morde

Moderation und Maschinenlyrik: Thomas Merk

Musikalische Untermalung: Peter Buttner

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13.03.2008

"/Yo he un buen libro traducido/:
Freuden und Fallen der Deutsch-Spanisch-Übersetzung"

Eine Veranstaltung mit

Nicolás Gelormini und Silke Kleemann (Moderation)

21.02.2008

12. Ordentliche Mitgliederversammlung des MUEF

10.01.2008

Italo Calvino lebt – und zu bedauern ist, wer ihn nicht kennt

08.11.2007

Leben und Schicksal zweier Jahrhundertromane mit Annelore Nitschke und Rosemarie Tietze

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04.10.2007

"Der Lektor/die Lektorin - das unbekannte Wesen" mit Claudia Alt und Judith Schwaab

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13.09.2007

Gullivers Reisen

04.08.2007

Sommerfest bei Margarete Längsfeld

12.07.2007

Altersvorsorge nach Maß

14.06.2007

Ein Berufskundlicher Abend

mit Rudolf Hermstein

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10.05.2007

„Kulinarisch literarisch"

Unsere Reihe "Übersetzer stellen vor" geht weiter ...

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19.04.2007

„... noch durchaus gangbar“ – Ein Streifzug durch diverse ältere, einsprachig deutsche Wörterbücher

08.03.2007

"Vom Übersetzen der Poesie und umgekehrt.
Oder: Die Topographie der Typographie"

08.02.2007

11. Ordentliche Mitgliederversammlung des MUEF

Wir hatten Neuwahlen des Vorstands.

Gewählt wurden:

Regina Rawlinson (1.Vorsitzende)

Thomas Merk (2. Vorsitzender)

Michaela Messner (Schatzmeisterin)

Manuela Thurner (Schriftführerin)

Tanja Handels (Beisitzerin)

18.01.2007

"Vom Übersetzen der Poesie und umgekehrt.
Oder: Die Topographie der Typographie"

14.12. 2006

"Übersetzer persönlich"

16.11.2006

"Übersetzer stellen vor"

Ein Abend mit Burkhart Kroeber – Gespräch und Lesung

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19.10.2006

"Im Sektionssaal"

Unser Vorstandsmitglied Thomas Merk referiert über den gleichnamigen Workshop in Wolfenbüttel.

Autorinnen wie Patricia Cornwell und Kathy Reichs, aber auch Fernsehserien wie "Quincy" haben sie zu den geheimen Stars der Kriminalromane und Fernsehserien gemacht: Die "Coroner" und "Medical Examiner", die nicht nur in den USA einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von Gewaltverbrechen leisten.

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07.09.2006

"20 Jahre Aufbaustudiengang "Literarisches Übersetzen aus dem Englischen"

Unsere Referentin, Frau Gloria Buschor von der Ludwig-Maximilians Universität, schreibt dazu:

"Kann man Übersetzen lehren? Was können Übersetzer an einer Universität lernen? Nach einer kurzen Vorstellung der Struktur und der Ziele des Aufbaustudiengangs "Literarische Übersetzung aus dem Englischen", der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, sollen diese und andere Fragen diskutiert werden."

08.06.2006

"Über die verschiedenen Methoden des Übersetzens"

Josef Winiger stellte den bekannten Schleiermacher-Aufsatz vorstellen.

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18.05.2006

Erotisch literarisch

Eine neue Folge unserer beliebten Übersetzerrevue widmete sich einem prickelnden Thema, das für einen nie gekannten Besucheransturm sorgte. Fast wäre die Bibliothek des Literaturhauses zu klein geworden ... Lesen Sie mehr

31.03.2006

01.04.2006

Zehn Jahre MÜF und MV des VdÜ

Wir richten die alljährliche Mitgliederversammlung des VdÜ aus und feiern gleichzeitig unser 10-jähriges Bestehen

09.03.2006

Ein laufender Prozess...

(Interne) Informationsveranstaltung zu den derzeit laufenden Prozessen um Vertragsanpassung nach dem neuen Urhebervertragsrecht.

Mit Gabriele Gockel und Rechtsanwalt Victor Struppler.

Moderation: Thomas Merk

09.02.2006

10. ordentliche Mitgliederversammlung des MÜF

12.01.2006

Am Tatort

Thomas Merk brachte uns in einem internen Workshop die Arbeit der Kriminalpolizei am Tatort näher.

08.12.2005

Übersetzer persönlich

Man sieht sich, man trifft sich, man plaudert, aber man kennt sich kaum. Damit dies wenigstens in unserem internen Kreis nicht so bleibt, wird Rosemarie Tietze drei KollegInnen aus ihrer Übersetzerklause locken, um sie uns vorzustellen.

Diesmal waren Susanne Aeckerle (übersetzt aus dem Englischen), Agnes Relle (übersetzt aus dem Ungarischen) und Friederike Hausmann (übersetzt aus dem Italienschen) dran.

08.11.2005

Der beschädigte Wüstling

Ursula Wulfekamp spricht mit der Schriftstellerin Christine Wunnicke über ihre Übersetzung der erotischen Literatur von John Wilmot

24.10.2005

Apprendre à finir / Ein Ende finden

Laurent Mauvignier und sein deutscher Übersetzer Josef Winiger lesen gemeinsam im Institut français de Munich.

13.10.2005

Übersetzer stellen vor:

Von Sumpfzypressen und Geiern

Die Übersetzerin Barbara Henninges auf den Spuren von Zora Neale Hurston


23.07.2005

Sommerfest bei Margarete Längsfeld

07.07.2005

Workshop: Rückübersetzung II Englisch

Mit Rudolf Hermstein

Rudolf Hermstein schreibt: "Übersetzen ist keine Einbahnstraße." Will sagen: Zwar übersetzen wir immer in derselben Richtung, nämlich E-D, aber es hilft oft weiter, wenn man auch die Gegenrichtung im Kopf hat. So kann man etwa eine hypothetische Übersetzungslösung dadurch überprüfen, daß man den deutschen Text probehalber ins Englische zurückübersetzt.

Oder: Man erhält ganz neue Einblicke in die Beziehungen zwischen den beiden Sprachen, wenn man Übersetzungen deutscher Bücher ins Englische analysiert (was wir anhand von Auszügen aus der "Blechtrommel" tun werden).

Ein weiterer Aspekt: Sehr viele deutsche Wörter und Wendungen (und zwar gerade die idiomatischeren) stehen in keinem Wörterbuch E-D (wohl aber in D-E-Wörterbüchern). Was tun, wenn der treffende Ausdruck einem nicht einfällt und sich auch nicht mit Hilfe von Synonymwörterbüchern aufstöbern läßt?

09.06.2005

Workshop: Rückübersetzung I - Französisch und Italienisch

mit Josef Winiger und Burkhart Kroeber


Josef Winiger schreibt:
"Das Rückübersetzen, möglichst über mehrere Sprachen, kann höchst unterhaltsam sein. Aber es kann auch zur produktiven Übung werden, die unsere Aufmerksamkeit für die Möglichkeiten des Deutschen schärft und manchmal verblüffende Erkenntnisse bringt. Wir möchten dieses ernsthafte Rückübersetzen zum Thema eines Workshops machen, zunächst für die Sprachen Französisch und Italienisch: Burkhart Kroeber und ich legen Ihnen französische und italienische Texte vor, die keine Originale sind, sondern Übersetzungen aus dem Deutschen - und Sie sollen versuchen, das Original zu rekonstruieren.


04.05.2005

Der starke Tobak des Monsieur Brassens

Texte zwischen Lied und Literatur
Ralf Tauchmann singt Georges Brassens auf deutsch und französisch

Georges Brassens (1921-1981) ist einer der Großen des französischen Chansons des 20. Jahrhunderts. Mit seinen äußerlich oft einfach daherkommenden, aber inhaltlich tiefgehenden Texten voller Sprach- und Wortwitz hat er sich in das Herz vieler Franzosen gesungen. In Deutschland ist er noch immer relativ unbekannt.

Der Übersetzer und Sänger Ralf Tauchmann aus Radebeul bei Dresden singt eine Auswahl seiner bislang etwa 100 Übertragungen der Chansons von Brassens: augenzwinkernde bis derb-freche Lieder um aberwitzige Situationen der menschlichen Lebens- und Liebeskomödie.

Von den ersten Liebesversuchen auf öffentlichen Bänken bis zum alltäglichen Aneinandervorbeilieben im stillen Schlafkämmerlein, von der platonischen Zweisamkeit unterm Regenschirm bis zum ehebrecherischen Liebesorkan einer Gewitternacht, vom Versinken in der Gosse bis zum Rettungsanker der Freundschaft, vom Rundgesang der wetternden Flüche bis zum Lobgesang auf die kletternde Erektion…

14.04.2005

Moderne Lyrikübersetzung

mit Lars Vollert, Träger des bayerischen Förderungspreises für Literatur

Lars Vollert schreibt:

"Der Vortrag beschäftigt sich mit einem Hauptproblem der Übersetzung von Lyrik: der Verbindung von Form und Inhalt (Typographie, Metrum, Reim etc.). Zur Veranschaulichung stelle ich einige experimentelle Gedichte von E.E. Cummings und eher klassische Formen Robert Frosts zur Diskussion.

Darauf aufbauend erläutere ich meine persönliche Art zu übersetzen – auch vor dem Hintergrund meiner sprachwissenschaftlichen Vergangenheit (Strukturalismus, Textlinguistik, Prinzip der "Poetischen Markierung") und meiner Gegenwart als Werbetexter."

13.04.2005

Veranstaltung im Rahmen des Krimifestivals München

im Amerikahaus lasen unsere Kollegen:

Margarete Längsfeld ("Die Katze im Sack" von Rita Mae Brown)

Thomas Merk ("Schnelle Beute" von Frank Delvin)

Manuela Thurner ("Zum Zeitpunkt des Todes" von Lisa Gardner)

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem B.A.Z., Amerikahaus

10.03.2005

Die Übersetzerlähmung

Eine "Berufskrankheit" erkennen, behandeln und - vielleicht - überwinden

mit Regina Rawlinson

Viele von uns kennen das Phänomen aus leidvoller Erfahrung – die akute und manchmal sogar chronische Übersetzerlähmung. Gemeinsam wollen wir uns für die Ursachen und Gefahren dieser Krankheit sensibilisieren und Tips und Tricks austauschen, mit welchen Hausmitteln oder Radikalkuren sie sich möglicherweise erfolgreich bekämpfen läßt.

Gern möchten wir auch KollegInnen einladen, die gegen die Übersetzerlähmung immun sind. Vielleicht können Sie mit Ihren Erfahrungen den von der Krankheit Befallenen wieder auf die Sprünge helfen.

10.02.2005

9. ordentliche Mitgliederversammlung des MÜF

13.01.2005

Workshop: Recherche biologischer und zoologischer Namen (aus dem Englischen)

mit Ursula Wulfekamp:

Die meisten von uns werden das Problem kennen: Man verheddert sich beim Übersetzen im "poison ivy", stolpert über das eine oder andere "Gila monster" oder fischt im Trüben nach mysteriösem Meeresgetier. Anhand von Beispielen wird Ursula Wulfekamp zeigen, wie man solche Gewächse und Geschöpfe im Dschungel der deutschen Sprache aufspüren und ihrer Namen habhaft werden kann.

09.12.2004

Übersetzer persönlich

Man sieht sich, man trifft sich, man plaudert, aber man kennt sich kaum. Damit dies wenigstens in unserem internen Kreis nicht so bleibt, wird Rosemarie Tietze drei KollegInnen aus ihrer Übersetzerklause locken, um sie uns vorzustellen.

Im Gespräch werden drei Lebensläufe aufgedröselt, von Vorlieben und Erfahrungen berichtet. "Nicht nur, damit wir uns gegenseitig besser kennenlernen; bei unserem so wenig normierten Beruf ist jede individuelle Ausprägung der Tätigkeit 'Literaturübersetzen' schon selbst so etwas wie ein Kunstwerk - oder nicht? Wer am 9. Dezember 'drankommt', soll nicht vorher verraten werden. Ein bißchen Weihnachten muß sein."

11.11.2004

Narrisch literarisch

Ein Abend mit Barbara Kleiner, Thomas Merk, Martina Tichy u.a.

Lustiges, Launiges, Kurioses, Kurzweiliges, Schrulliges, Skurriles: Pünktlich zum Faschingsauftakt schlüpfen die Meister der literarischen Masken in ihre Verkleidungen und präsentieren den Karneval der Übersetzer. Stimmen Sie sich ein auf die närrische Saison und staunen Sie darüber, was für Kapriolen die Sprache schlagen kann! Texte von und mit Münchner Übersetzern, darunter Barbara Kleiner, Thomas Merk und Martina Tichy.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch Klangbilder von und mit Rainer Huebsch und Werner Weinelt

14.10.2004

Informationsveranstaltung

Gabi Gockel berichtet von der Buchmesse,

Thomas Merk von den "Wolfenbütteler Gesprächen" des VdÜ.

16.09.2004

Der beste Hund der Welt

Ein Abend mit unserer Freiburger Kollegin Adelheid Zöfel

Adelheid Zöfel stellt ihre Übersetzung von Sharon Creechs intelligent witzigem Kinderbuch Der beste Hund der Welt (S. Fischer Verlag) vor. Creech lässt den zehnjährigen Schüler Jack in tagebuchartigen Gedichten erzählen, wie er den Weg zur Poesie findet. Die Lehrerin bringt ihn dazu, William Blake, Robert Frost und andere Koryphäen der englischsprachigen Literatur zu studieren – auch diese Gedichte finden sich in der deutschen Ausgabe von Adelheid Zöfel neu übersetzt – und irgendwie nachzudichten.

Und ehe Jack es sich versieht, schreibt er seine eigenen Gedichte – am liebsten über seinen Hund Sky. Dabei merkt er, dass er damit seine Gefühle zum ersten Mal in Worte fassen kann. Adelheid Zöfels Übersetzung vermittelt wunderbar den Kontrast zwischen der Direktheit des kindlichen Ausdrucks und der Erhabenheit der Poesie.

10.07.2004

Sommerfest bei Friederike Hausmann

13.05.2004

Workshop: Sprachübergreifende Übersetzerwerkstatt.

mit Regina Rawlinson

Im Kreise erfahrener KollegInnen läßt es sich gleich viel besser feilen, hobeln und schmirgeln. Beim gemeinsamen Basteln soll sich auch schon so manches Brett vor dem Kopf schlagartig verflüchtigt haben.

19.04.2004

Stendhal "Rot und Schwarz"

in der Übersetzung von Elisabeth Edl

Lesung mit Michael Krüger. Einführung: Elisabeth Edl.

1830 erschien in Paris "Rot und Schwarz", der Roman über Liebe und Macht, Ehrgeiz und Selbsttäuschung, Erfolg und Untergang in einer von Geld und sozialer Hierarchie bestimmten Gesellschaft. Unsere Kollegin Elisabeth Edl hat jetzt dieses Meisterwerk der französischen Literatur im Carl Hanser Verlag in einer Neuübersetzung vorgelegt, der ersten seit fünfzig Jahren. Neu zu entdecken ist ein Autor, über den Nietzsche kurz und bündig sagte: "Das ist ein Mensch nach meinem Geschmack".

Mitveranstalter: Institut Français.

01.04.2004

Übersetzer stellen vor :

Jerome D. Salinger: "Der Fänger im Roggen"

Eike Schönfeld liest aus seiner Neuübersetzung des amerikanischen Klassikers

Im Gespräch mit unserer Kollegin Christiane Buchner gibt Eike Schönfeld, dessen Übersetzung von der Kritik mit großer Begeisterung aufgenommen wurde, Einblicke in seine Werkstatt und erzählt, wie es ihm gelungen ist, die "Sprachmelange aus Lässigkeit und Sprödigkeit, aus Hingerotztem und Hochreflektiertem im Deutschen nachzubilden" (Burkhard Spinnen, Süddeutsche Zeitung, 14.3.03).

04.03.2004

Workshop: Kinder- und Jugendbuchübersetzen

mit Eva Schweikart.

Eva Schweikart, die aus dem Niederländischen und Englischen übersetzt, nimmt uns mit auf einen kleinen Streifzug durch die Kinder- und Jugendliteratur (Geschichte, Kategorien, Themen und Trends). Im Besonderen möchte sie auf ihre Erfahrungen mit dem Übersetzen von KJL eingehen (Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch). Außerdem bringt sie nützliche Tipps, Informationen und Adressen für potentielle KJL-ÜbersetzerInnen mit.

12.02.2004

8. ordentliche Mitgliederversammlung des MÜF

08.01.2004

Workshop "Umgangssprache"

mit Martina Tichy.

Martina Tichy schreibt dazu: "Als Profiteuse des bravourösen Straelener Oktoberseminars zum Thema "Umgangssprache" will ich mich am 8.1. im Münchner Literaturhaus bemühen, die Essenz aus vier Tagen dichtester Theorie- und Praxisarbeit zu präsentieren. Auf daß in der vorgegeben geringen Zeit die Praxis nicht zu kurz komme, bitte ich nochmals dringend um Kenntnisnahme und lockere Übersetzung des allen emaillierten MÜFlern bereits zugegangenen Arbeitstextes. Sprich: Butter bei die Fische!"

11.12.2003

Spurwechsel - Ein Film vom Übersetzen


Ist Ironie, etwa die so heitere wie feine Distanziertheit eines Thomas Mann, übersetzbar? Warum wimmelt es in russischen Texten von "Täubchen" und "Herzchen"? Wird Kafkas Liftjunge Karl Roßmann gegen die Schulter oder in den Hintern gestoßen? Und wie kommt es, daß "aktualnost" und "Aktualität" nicht dasselbe bedeuten?

Spurwechsel, ein Filmprojekt zum Länderschwerpunkt "Rußland" der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, fragt nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Kulturen, wie sie in den Sprachen zutage treten und von den Übersetzern gestaltet werden. Zu Wort kommen je fünf Literaturübersetzer aus dem Deutschen ins Russische und umgekehrt. Da geht es um strukturelle Differenzen zwischen den Sprachen und zugleich, unablösbar mit diesen verbunden, um kulturhistorisch unterschiedliche Resonanzräume.

Bestimmte Wörter, sagt beispielsweise Marina Koreneva, haben einen "Hinterhof", der sich nicht mittransportieren lasse. Und Ilma Rakusa spricht von den unterschiedlichen "Temperaturen" des Russischen und des Deutschen.

So erweist sich das Gespräch über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zuletzt als ein Vexierspiel, in dem der individuelle Stil und das Temperament des jeweiligen Übersetzers, seine Lese- und seine Lebenserfahrung eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Spurwechsel zeigt die vielfachen Brechungen, die sich ergeben, wenn ein Text die Sprache wechselt.

14.11.2003

Herman Melville in neuer deutscher Übersetzung

Zusammen mit Professor Daniel Göske, dem Herausgeber der "Ausgewählten Werke", stellen Matthias Jendis und Christa Schuenke ihre preisgekrönten Neuübersetzungen von "Moby Dick" und "Pierre" vor.

Moderiert wird der Abend von Hanser-Lektor Wolfgang Matz.

Wolfgang Matzschreibt:

"Herman Melvilles Ruhm hängt an einem Buch und einer mythischen Gestalt: Moby-Dick. Daß er darüber hinaus ein bedeutender, großer Autor der amerikanischen Literatur ist, der durch seine Neuerungen in Sprache und Form einzigartig ist, das soll mit der Ausgabe "Ausgewählte Werke" gezeigt werden, die seit dem Jahr 2001 erscheint und demnächst mit weiteren Bänden fortgesetzt wird.

Wie wird man bei der Planung einer fremdsprachigen Ausgabe einem solchen Autor gerecht? Was muß der Übersetzer dafür leisten? Wie muß die Zusammenarbeit zwischen Übersetzern, Herausgeber und Lektor aussehen, damit das fertige Buch das Lob bekommt, das die bisher erschienenen zwei Bände erhalten haben:

Matthias Jendis bekam für "Moby-Dick" 2001 den Ledig-Rowohlt-Preis, Christa Schuenke für "Pierre" 2003 den Übersetzerpreis der NRW-Kunststiftung.

Im Mittelpunkt wird die Frage stehen, welche Anforderungen - philologische, ästhetische usw. - für die Arbeit an einem Buch dieses Ranges gestellt werden müssen und welche Qualitäten eine Übersetzung noch gewinnen kann durch die enge Zusammenarbeit der Beteiligten. Alles aber soll wieder zu der Frage hinführen: Wie kann und soll ein deutscher Melville aussehen?"

16.10.2003

Tierisch literarisch

Moderiert und umrahmt von Thomas Merk

Manege frei für eine Tierschau der etwas anderen Art:

Ein Dutzend Kolleginnen und Kollegen, präsentieren kurze Stücke aus ihren übersetzten Werken, die alle nur eines gemeinsam haben: Sie handeln von den besten Freunden des Menschen, von Hunden, Katzen, Pferden, Kröten und anderen Viechern.

Es lesen: Astrid Eichinger (Alberto Moravia), Wieland Grommes (Remo Forlani), Werner von Koppenfels (Emily Dickinson), Margarete Längsfeld (Rita Mae Brown), Thomas Merk (Kenneth Grahame), Gerlinde Schermer-Rauwolf (Tim Parks), Rosemarie Tietze (Andrej Bitow)

Musikalisch abgerundet wird der Abend vom Akkordeonspieler Fritz Bader von der Gruppe Bazar Dilo.

11.09.2003

Workshop: Die Bibel für Übersetzer

mit Karl Pichler

Der Referent schreibt darüber:

Immer wieder stößt man beim Übersetzen auf kenntlich gemachte oder indirekte Bibelzitate. Schlägt man die Stelle in "der Bibel" nach, stellt man oft fest, daß die aufgefundene deutsche Übersetzung etwas anderes aussagt als das angebliche Zitat derselben Stelle im Ausgangstext. Nun, der Teufel sitzt auch im Wort Gottes im Detail.

Für den Übersetzer "gibt" es eben nicht "die Bibel". Es gibt allein in der Westkirche - und damit in den westlichen Sprachen - eine ganze Reihe unterschiedlicher Bibeln mit Tausenden von unterschiedlichen "Lesarten". Der Griff zur Bibel - erst recht zur allseits gepriesenen Luther-Bibel - führt deshalb oft in eine Sackgasse. Das muß aber nicht sein, es gibt einige Voraussetzungen und Regeln, die uns die Suche erheblich erleichtern.

12.07.2003

Sommerfest bei Margarete Längsfeld

05.06.2003

Proust-Übersetzungen

Elisabeth Edl und Barbara Kleiner

Die Referentinnen schreiben darüber:

Die Geschichte der Proust-Übersetzungen in Deutschland beginnt 1925, als der erste Band der "Recherche" auf Deutsch erscheint und zu einem "publizistisch-kritischen Fiasko" wird. Zwischen 1933 und 1945 erfährt diese insgesamt wechselvolle Geschichte eine beredte Unterbrechung, und heute, an ihrem vorläufigen Ende, liegen uns für einige Bände der Recherche drei verschiedene Übersetzungen vor.

Die Referentinnen werden einen Überblick über diese Übersetzungsgeschichte geben. Hauptaugenmerk des Abends soll allerdings auf dem Verhältnis der ersten vollständigen Proust-Übersetzung von Eva Rechel-Mertens aus den fünfziger Jahren und der Überarbeitung derselben durch Luzius Keller liegen, die Ende vergangenen Jahres zum Abschluß gekommen ist. An ausgewählten Textbeispielen sollen vor allem die Möglichkeiten und Grenzen der Revision einer älteren Übersetzung erörtert werden. Dabei wird aber der eine oder andere kontrastive Seitenblick in andere Übersetzungsversionen nicht fehlen.

08.05.2003

Trotz Übersetzen überleben

Ein Gespräch mit Christiane Buchner

10.04.2003

Englischwerkstatt: Übersetzung historischer Romane

mit Margarete Längsfeld

Margarete Längsfeld schreibt dazu:

Die Eskimos hatten keine Orangen, wie konnten sie da die Farbe "orange" kennen? Haben die Haremsdamen im alten Persien von Sex gesprochen, wenn sie ihn hatten? Über das Übersetzen von heute geschriebenen historischen Romanen sowie den Umgang mit "Autorenschnitzern" möchte ich nicht nur referieren, sondern ich hoffe vor allem auf ein anregendes Gespräch mit allen, denen diese Problematik auch schon untergekommen ist.

13.03.2003

7. ordentliche Mitgliederversammlung des MÜF

Es wurde ein neuer Vorstand gewählt:

Vorsitzende: Regina Rawlinson

Stellvertretender Vorsitzender: Thomas Merk

Kassenwart: Josef Winiger

Schriftführerin: Gisela Sturm

Beisitzerin: Ursula Wulfekamp

Thomas Wiedling und Inge Leipold haben nicht mehr kandidiert. Das MÜF bedankt sich für ihren langjährigen Einsatz!


13.02.2003

Informationsveranstaltung

Gabriele Gockel, Mitglied der Honorarkommission des VdÜ, berichtet über Entwicklungen zum neuen Urhebervertragsrecht.

Außerdem möchte Gabriele Gockel gern kurz den Fall unserer Kollegin Nermin Acar schildern, die in der Türkei wegen ihrer Übersetzertätigkeit zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden ist.

09.01.2003

Übersetzungen vergleichen - Übersetzungen kritisieren

Ein Workshop mit Josef Winiger

Schon beim Wort Übersetzungskritik bekommen wir Bauchgrimmen. Man müßte mal diesen Kritikern beibringen, auf was sie achten müssen ... Aber wissen wir es denn selbst ganz genau?

Die Antwort auf diese Frage soll dahingestellt bleiben - probieren wir es selbst aus, anhand einer Passage aus einem sehr berühmten klassischen Text: die Essais von Montaigne. Vor nicht langer Zeit erschien eine Neuübersetzung, über die viel geschrieben wurde. Wie würden wir sie beurteilen?

12.12.2002

Übersetzer Persönlich

Eine neue Veranstaltungsreihe des MÜF

Unsere Kollegin Rosemarie Tietze, die moderieren wird, schreibt:

"Ihre Stimme haben die Literaturübersetzer in den letzten Jahren schon vernehmlich erhoben - aber haben sie, in der Wahrnehmung der Leser, auch ein Gesicht? Eine Biographie? Wenigstens in unserem internen Kollegenkreis wollen wir in Zukunft ab und zu Lebensläufe aufdröseln, von individuellen Vorlieben und Erfahrungen berichten. Nicht nur, damit wir uns gegenseitig besser kennenlernen; bei unserem so wenig normierten Beruf ist jede individuelle Ausprägung der Tätigkeit "Literaturübersetzen" schon selbst so etwas wie ein Kunstwerk - oder nicht? Wer am 12. Dezember ,drankommt', soll nicht vorher verraten werden. Ein bißchen Weihnachten muß sein."

14.11.2002

Lektorengespräch

Diesmal haben wir eingeladen:

Andrea Best (Goldmann)

Katrin Fieber (List)

Ulrich Wank (Piper/Kabel).

Moderiert wird der Abend von unserem Kollegen Rudolf Hermstein.

02.10.2002

Übersetzer stellen vor:

Regina Rawlinson (München) liest Peter Carey: "30 Days in Sydney",
(erscheint 2003 bei Piper).

Peter Carey, einer der renommiertesten und international erfolgreichsten australischen Schriftsteller, lebt heute in New York.

In "30 Days in Sydney" schildert der zweimalige Booker-Preisträger die sehr persönliche
Wiederbegegnung mit "seiner" Stadt.

Karl Pichler (München) liest Andrea Carandini: "Die Geburt Roms", (Artemis und Winkler, 2002).

Andrea Carandini, der an der Universität "La Sapienza" in Rom Klassische Archäologie lehrt und Grabungen in Karthago, Veji, Pompeji und Rom geleitet hat, legt mit diesem Buch die "große Erzählung" über die Vor- und Frühgeschichte Roms vor - ein Standardwerk.

Reinhild Böhnke (Leipzig) liest J.M. Coetzee: "Die jungen Jahre", (erscheint dieser Tage bei S.Fischer).

J.M. Coetzee, einer der großen Autoren Südafrikas, wurde unter anderem zweimal mit dem Booker Prize ausgezeichnet. In "Die jungen Jahre verbindet er mit gewohnter Brillanz Autobiographie und Zeitgeschichte der
60er Jahre.

12.09.2002

Wie wichtig kann die Zusammenarbeit zwischen Übersetzer und Autor sein?

Ein Erfahrungsbericht von Wieland Grommes

20.07.2002

Sommerfest bei Friederike Hausmann

11.07.2002

"NUMALFIX"

Gudrun Penndorf über das Übersetzen von Comics.

Gudrun Penndorf kennt jeder durch ihre Comic-Übersetzungen: nicht nur Asterix & Co. hat sie ihre Stimme gegeben, sondern auch Lucky Luke, Isnogud und Micky Maus.

Wenn sie nicht übersetzt, lehrt sie an der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität Wirtschaftsfranzösisch oder arbeitet mit Migrantinnen.

15.06.2002

Das MÜF beteiltigt sich an der

Langen Nacht der Bücher

Aus dem Programm des Literaturhauses:

Im Forum führen Übersetzer an kleinen wie amüsanten Beispielen die hohe Kunst der literarischen Übersetzung vor: der gelungene Satz, der rückübersetzte Satz, der Satz in Variationen einer langen Übersetzungsgeschichte.

Der bekannte Münchner Übersetzer Burkhart Kroeber (Umberto Eco: »Der Name der Rose«) zeigt an einem Satz, was mit dem italienischen Klassikers »Die Brautleute« von Alessandro Manzoni in 170 Jahren alles angestellt wurde.

Der französische Autor Jean Rouaud hat eine ganz eigene Kunst der Textdynamisierung entwickelt: Seine Sätze können dadurch auch mal sehr lang werden. Der längste - volle sechs Seiten - findet sich in neuesten Roman "Meine alten Geliebten" (Piper). Eine äußerst kurzweilige Lesung mit Rouauds Übersetzer Josef Winiger.

Die bekannte erste Strophe von "La Paloma" wird nacheinander von einem Übersetzungscomputer auf eine Reise in verschiedene europäische Sprachen geschickt und wieder ins Deutsche zurückgeholt, was recht kuriose Sprachgebilde zur Folge hat und am Ende ein vollkommen unverständliches Kauderwelsch ergibt - Thomas Merk: »Die Taube und der Babelfisch. Abenteuer Computerübersetzung«.


15.05.2002

Wir haben zu Gast den Leiter der James Joyce Foundation in Zürich ,Fritz Senn.

Mascha Tietze moderiert die Veranstaltung und schreibt darüber:

Ums Veralten von Übersetzungen soll es dabei gehen, um die "Immunschwäche", an der das Deutsche leidet (so Fritz Senns Diagnose in seinem letzten Buch "Nicht nur Nichts gegen Joyce", erschienen noch bei Haffmans), schließlich um Beobachtungen zum "entrückten" englischen Adjektiv.

Womit aber nur drei Orientierungspunkte genannt wären, ansonsten darf das Gespräch gerne vom berühmten Hölzchen aufs ebenso berühmte Stöckchen kommen, solange nur, tja, über beidem ein Ü schwebt ...

11.04.2002

Übersetzer stellen vor:

Die armenische Autorin Gohar Markosjan-Kaspers mit ihrer Übersetzerin Gabriele Leupold


Gohar Markosjan stammt aus einer armenischen Künstlerfamilie, schreibt jedoch russisch. Ihr Roman "Penelope, die Listenreiche" spielt an einem einzigen Tag im November 1994 in der armenischen Hauptstadt Jerewan.

Durch den Krieg um Berg-Karabach und nach einem verheerenden Erdbeben herrscht in Jerewan Ausnahmezustand, es gibt kaum Strom und die Verkehrsmittel bleiben immer wieder stecken. Penelope, die Heldin, begibt sich auf der Suche nach Strom und Wasser für die tägliche Dusche auf eine wahre Odyssee durch ihre Heimatstadt.

Diese beinah burleske Rahmenhandlung bietet den eigentlichen Themen des Romans großzügig Raum: das Leben in einem postsowjetischen Land, die Vergegenwärtigung einer langen, tragischen Geschichte, die Frage von Identität, die Sehnsucht nach Freiheit und bescheidenem Wohlstand, die untrennbar mit Heimatliebe und einer heiter-stoischen Haltung angesichts der Zustände verbunden ist.

Gabriele Leupold lebt in Berlin. Sie hat Werke von Pasternak, Belyj und vielen anderen russischen Autoren übersetzt.


(Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat)

14.03.2002

6. ordentliche Mitgliederversammlung des MÜF

14.02.2002

Informationsveranstaltung

Thomas Merk und Regina Rawlison berichten über das Bensberger Gespräch.

Gabi Gockel erläutert das nun verabschiedete Urheberrechtsgesetz.

10.01.2002

Übertragung von umgangssprachlichen Texten

Sprachübergreifender Workshop mit Josef Winiger

In Dialogen geht es ohnehin öfter umgangssprachlich zu. Und neuerdings schreiben vor allem jüngere Autoren ganze Texte mehr oder weniger umgangssprachlich, weil sie die Lebendigkeit des gesprochenen Sprache suchen.

Dabei geht es nicht um Dialekte, auch gar nicht so sehr um ein spezielles Vokabular, sondern eher um Sprechweisen, die sich vor allem syntaktisch von der Schriftsprache unterscheiden. Die Kennzeichen dieser Sprechweisen sind in jeder Sprache unterschiedlich, wir können uns also nicht auf die syntaktischen Vorgaben des Originals stützen. Wir müssen selbst Umgangssprache schreiben – und das ist weniger leicht als gedacht.

13.12.2001

Gespräch mit Lektorinnen und Lektoren

Unsere Einladung haben angenommen:

Caroline Draeger von List/Claasen
Tatjana Michaelis von Hanser
Thomas Tebbe von Piper

Moderieren wird Christiane Buchner.

Themen (Liste nicht erschöpfend): Gute Zusammenarbeit zwischen Lektor/in und Übersetzer/in – wie kriegt man das hin? Was macht – vom Lektorat ausgesehen – eine gute Übersetzung aus? Was ist – von uns aus gesehen – ein gutes Lektorat? Und wenn ein Projekt scheitert, woran liegt das meistens?

08.11.2001

Übersetzer stellen vor:

"Verbunden wie zwei Kettensträflinge"

mit Marcus Ingendaay

Übersetzer und »ihre« Autoren – sie brauchen aneinander, leben von- und, zumindest literarisch, auch miteinander. Sie sind auf Gedeih und Verderb aneinander gekettet, doch die Beziehungen bleiben schwierig.

Marcus Ingendaay erhielt bekanntlich für seine Übersetzung des Romans "Die Fälschung" von Willialm Gaddis den Helmut-M.-Braem-Preis.

Er liest aus "Kleines Mädchen mit komischen Haaren" von David Foster Wallace und versieht seine Lesung mit Hintergrundberichten aus einem Arbeitsverhältnis zwischen Zähneknirschen und Faszination.

Mitveranstalter ist das Kulturreferat der Stadt München.

18.10.2001

Werkstatt romanische Sprachen

Mit Josef Winiger und Maja Pflug.

28.07.2001

Sommerfest bei Margarete Längsfeld

12.07.2001

Der schiefe Turm von Babel – Geschichten vom Übersetzen und Dolmetschen

Ragni Maria Gschwend, unsere Kollegin aus Freiburg, stellt ihre Anthologie vor.

In dem im Straelener Manuskripte Verlag erschienenen Buch hat sie komische, unheimliche und nachdenkliche Texte aus der Literatur versammelt, in denen Übersetzer und ihr Handwerk vorkommen.

21.06.2001

Übersetzer stellen vor:

"Süchtig nach dem treffenden Wort."

Übersetzerlesung mit Christiane Buchner

„Kein Mensch ist so dämlich, dass er tagelang einem Begriff hinterherrennt." Ausgenommen Literaturübersetzer.

Um die Quintessenz eines Satzes mit gleicher Wirkung in einer neuen Sprache auszudrücken, legen Übersetzer jede Strecke zurück. Woher kommt die Macht der Droge, wie sieht der Rauschzustand aus, gibt es ein schlüssiges Konzept für den Entzug?

Diese Fragen diskutiert eine Betroffene anhand von ihr bereits übersetzen Texten, allen voran Anonymus, Im Namen der Ehre (List 2000).

10.05.2001

"Stroh zu Gold spinnen"


Werkstattabend mit Thomas Merk

Hier geht es um Texte, die im Original holprig und ungeschickt formuliert sind, und die wir Übersetzer dann „zu Gold spinnen" sollen. Thomas Merk hat einige prägnante Beispiele aus seiner Arbeit dabei, eigene Beispiele können mitgebracht werden.

26.04.2001

Informationsabend

Burkhart Kroeber und andere berichtenüber die Mitgliederversammlung der Bundessparte Übersetzer / VdÜ, die am 31.3./1.4. in Berlin stattgefunden hat.

08.03.2001

Mitgliederversammlung des Münchner Übersetzer-Forums

08.02.2001

Übersetzer stellen vor:

Sizilianische Schatten und Ökologie der Angst

Sachbücher können aufregender sein als so mancher Roman. Das gilt auch für die Übersetzung.

Martina Tichy demonstriert dies mit dem von ihr übersetzten Buch des Australiers Peter Robb „Sizilianische Schatten", eine Mischung aus Reisebeschreibung, Mafia-Geschichte, Kunstführer und Reportage über die süditalienische Eßkultur.

Gerlinde Schermer-Rauwolf, Gabriele Gockel und Bernhard Jendricke vom Kollektiv Druck-Reif schildern ihr Übersetzungsabenteuer mit dem Essay „Ökologie der Angst. Los Angeles und das Leben mit der Katastrophe".

12.01.2001

Ein Abend zum Kennnenlernen des neu gegründeten Verbands freier Lektorinnen und Lektoren (VFLL)

Mittlerweile ist es ja so, daß unsere Übersetzungen meist nicht mehr von fest angestellten Verlagsmitarbeitern lektoriert werden, sondern von „Freien" im Außenlektorat. Oftmals erfahren wir von ihnen nicht einmal den Namen. Schon ein gegenseitiges Kennenlernen wäre wertvoll. Außerdem gibt es zahlreiche Gemeinsamkeiten mit der Berufsgruppe, bis hin zur materiellen Situation. Und ein Austausch der Perspektiven kann unserer Professionalisierung nur förderlich sein.

21.12.2000

Regina Rawlinson und andere berichten über das Bensberger Gespräch 2000.

16.11.2000

Übersetzer stellen vor

Wieland Grommes präsentiert Randgänge(r) des Stils

Die französische Gegenwartsliteratur ist sehr experimentierfreudig und weicht oft munter von den Normen ab, die von der Académie Française vorgegeben werden. Nicht wenige Autoren pflegen einen fragmentarischen, umgangssprachlichen, oft ungrammatischen Stil.

Wieland Grommes hat zahlreiche solche „Randgänger" nach Deutschland und ins Deutsche gebracht: Michel Croce-Spinelli („Die Nächte der Richterin"), Remo Forlani („Die Streunerin") oder Philippe Delerm („Ein unvergeßlicher Sommer").

Er stellt typische Texte vor und spricht über die Anforderungen, die sie stellen, zumal dann, wenn ein Autor eine regelrechte „Dekonstruktion" seines eigenen Stils betreibt und der Übersetzer zusehen muß, daß es danach nicht heißt, die Übersetzung sei schlecht.

12.10.2000

Die neue deutsche Rechtschreibung

Referat von Ingola Lammers, Germanistin und Redakteurin.

Immer öfter müssen wir sie ja anwenden, und dann geht das Grübeln los: Schreibt man jetzt noch „zusammenleben" oder „zusammen leben"? Muss man aus einem Delphin einen Delfin machen, wird Phantasie zur Fantasie und was ist mit dem „h" in Spaghetti?
Die neue Rechtschreibung treibt sonderbare Blüten und konfrontiert uns mit einer Fülle von „Hausorthographien", bei der sich keiner mehr richtig auskennt.

27.09.2000

Übersetzer stellen Weltliteratur vor:

Neuheiten zur Buchmesse

Barbara Kleiner und Elisabeth Edl stellen ihre Neuübersetzungen von zwei bedeutenden Romanen vor, die fast zur selben Zeit – 1925 bzw. 1927 – erschienen und schon wegen ihrer erstaunlichen Thematik die Neuentdeckung verdienen: Italo Svevo, „La coscienza di Zeno" (Barbara Kleiner) und Julien Green, „Adrienne Mesurat" (Elisabeth Edl). –

Friederike Hausmann legt einen Sachtext vor: Carlo Feltrinelli, „Senior Service". Es ist das Buch eines Sohnes über seinen zur Verleger-Legende gewordenen Vater, das Thema steht uns also besonders nah. –

Renate Schmidgall aus Darmstadt hat einen Vertreter der jungen Warschauer Literaturszene für uns Deutschsprachige lesbar gemacht: Marek Lawrynowicz, „Der Teufel auf dem Kirchturm".

22.07.2000

Sommerfest bei Friederike Hausmann.

08.06.2000

Aktuelle Informationen:

Thomas Merk gibt einen Überblick über die interessantesten Diskussionen auf der Jahresversammlung der Bundessparte Übersetzer / VdÜ in Leipzig.

Stefan Moster berichtet über die Verhandlungen des Bundessparten-Vorstands mit dem Bertelsmann-Konzern, die im Mai in die zweite Runde gingen.

25.05.2000

Burkhart Kroeber stellt seine Neuübersetzung von Manzonis „I Promessi Sposi" vor.

Öffentliche Veranstaltung zusammen mit dem Literaturhaus München

Einführung: Bernhard Huß.

Der Roman gilt als das bedeutendste Werk der italienischen Literatur des 19. Jahrhunderts - nur wird es vielen auch so gegangen sein wie mir: Ich blieb bei mehreren Lektüre-Anläufen stecken, weil die Sprache der Übersetzung alles andere als geeignet war, mich tausend Seiten lang zu fesseln. Burkhart Kroeber hat bereits mehrfach attestiert bekommen, daß es ihm gelungen ist, Manzonis Sprache in ganzer Frische aufleben zu lassen.

09.03.2000

John Cowper Powys (1872 – 1963)

Kollege Klaus Pemsel stellt den Autor mit Worten, Bildern und anderen „multimedialen" Mitteln vor.

Er schreibt:


"John Cowper Powys widmete sich erst mit 57 jahren dem romanschreiben. vorher hatte er lange jahre in einer art 'ein-mann-zirkus' literarische vortragsreisen durch England und Nordamerika unternommen. er gilt leider immer noch als das unbekannteste genie des 20. jahrhunderts. seine literatur ist nicht gängig, leicht verdaulich und flott, sonder eher mit der von hanns henny jahn zu vergleichen, der ein besonderer verehrer von ihm war. Im stil ist er ausladend wie proust oder thomas mann. powys huldigt exzessiv einer individualistischen lebensauffassung, die er mit einer fülle von exzentrischen einfällen in seinen büchern (romanen, essaybänden, autobiographie) propagiert. Glastonbury Romance (1932 erschienen) mit seinen über 1.000 seiten gilt als sein hauptwerk. auch wenn seine schreibweise sehr erdverhaftet und retrospektiv wirkt, ist er mit seinem hintergründigen kosmischen humor und seinen unkonventionellen handlungsverläufen eine machtvolle stimme in der literatur des 20. jahrhunderts."

13.01.2000

Herkules-Arbeit des Übersetzers

Holger Fliessbach im Gespräch mit Wolfgang Matz.

Dr. Holger Fliessbach erhielt 1998 für die Übertragung des zweiten Bandes der Goethe-Biographie von Nicholas Boyle eines der Literaturstipendien der Landeshauptstadt München. Inzwischen liegt seine Arbeit vor (Goethe. 1790–1803. C. H. Beck Verlag). Außer dem ersten Band dieses Monumentalwerks hat Holger Fließband eine ganze Reihe von anderen, zum Teil mehrbändigen Sachbüchern übersetzt, von denen einige zu Standardwerken wurden. Wie weit eine solche Arbeit über das reine Übersetzen hinausgeht, was sie an Bildungshintergrund und an Recherchen erfordert, soll in diesem Gespräch etwas deutlicher werden.

09.12.1999

Walter Benjamin: „Die Aufgabe des Übersetzers"


Unsere Kollegin Dr. Barbara Kleiner, die diesen Aufsatz vorstellt, ist besonders kompetent in der Frage, weil sie 1979 mit einer Arbeit über die Proust-Übersetzungen von Benjamin / Hessel promiviert hat. Sie wird auch auf Benjamins Praxis als Übersetzer und Übersetzungskritiker eingehen und erörtern, wie aktuell seine Übersetzungstheorie heute ist.

11.11.1999

Maja Pflug im Gespräch mit Dr. Susanne Ewersmann vom Kunstmann Verlag

Maja Pflug hat den diesjährigen Wieland-Übersetzerpreis des Freundeskreises zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V. erhalten.

21.10.1999

Aktuelle übersetzungspolitische Themen:

Burkhart Kroeber berichtet aus erster Hand über die Auseinandersetzungen der Übersetzer mit Piper und Rowohlt.

09.09.1999

Berufskundlicher Abend mit Rudolf Hermstein: Alles über Verband, VG Wort, Steuern, Vertragsfragen, Versicherungen wobei "alles" natürlich redensartlich gemeint ist, aber auch den Sinn hat, daß man ihn alles fragen und er (fast) alles beantworten kann.

24.07.1999

Sommerfest bei Margarete Längsfeld

14.07.1999

Übersetzungsprotokolle

(Veranstaltung zusammen mit textwerk)

Frank Heibert, Ulrich Blumenbach, Christiane Buchner und Carina von Enzenberg
präsentieren ihre aktuellen Projekte und diskutieren über Probleme ihrer Arbeit.

20.05.1999

Gespräch mit vier Lektorinnen und Lektoren über die professionelle Zusammenarbeit mit Lektoraten:

Claudia Negele von Goldmann,

Christine Popp von Luchterhand,

Dr. Klaus Stadler von Piper,

Melanie Walz (bis vor kurzem bei List, jetzt freie Lektorin und Übersetzerin).

09.04.1999

Selten gut übersetzt.

Veranstaltet vom Münchner Übersetzer-Forum im Rahmen der im München stattfindenden Mitgliederversammlung des Verbands deutschsprachiger Literaturübersetzer (VdÜ):

Vier Übersetzerinnen und Übersetzer stellen Autoren und Texte vor, die zum Teil selten wahrgenommen werden, obwohl alle gut, sogar selten gut sind, außerdem übersetzt, vielleicht sogar selten gut übersetzt:

Nikolaus Stingl präsentiert den neuen Roman von Thomas Pynchon,

Stefanie Schäfer Übertragungen aus dem Afrikaans,

Kathrin Liedtke Erzählungen von Ji í Kratochvil,

Josef Winiger einen Essay des Schweizer Historikers Jean-François Bergier.

Moderation: Margarete Längsfeld.

11.02.1999

Kollege Holger Fliessbach gibt einen Einblick in seine monumentale Übersetzungsarbeit an der Goethe-Biographie von Nicholas Boyle, die wohl einmal als Referenzwerk gelten wird. Sein Gesprächstpartner ist Wolfgang Matz.

Holger Fliessbach hatte 1998 für seine Arbeit das für ein Übersetzungsprojekt ausgeschriebene Literaturstipendium der Landeshauptstadt München erhalten.

14.01.1999

Nabokov: Übersetzen im Dreisprung

Rosemarie Tietze berichtet über einen schwierigen übersetzerischen Sonderfall.

Bei diesem Autor, der sowohl auf Russisch wie auf Englisch geschrieben hat, sieht sich der Übersetzer auf einmal zwei Originalen gegenüber. Was tun?

10.12.1998

Cornelia Hasting unterhält sich mit Hermann Lindner (Uni München)
über Flauberts Education sentimentale und liest Passagen aus ihrer Übersetzung.

Durch ihre intensive Beschäftigung mit Flaubert und vor allem durch die Übersetzung der Briefwechsel Flaubert-Louise Colet und Flaubert-Maupassant wurde Cornelia Hasting zur »intimen« Flaubert-Kennerin, wie man es nur durchs Übersetzen werden kann. Zur Zeit schließt sie die Arbeit an der Education ab, dem Roman, den Flaubert selbst als sein wichtigstes Werk bezeichnete und der sicherlich zu den markantesten Meilensteinen der neueren Literaturgeschichte gehört.

17.09.1998

Berufskundlicher Abend mit Rudolf Hermstein: Alles über Verband, VG Wort, Steuern, Vertragsfragen, Versicherungen wobei "alles" natürlich redensartlich gemeint ist, aber auch den Sinn hat, daß man ihn alles fragen und er (fast) alles beantworten kann.

25.07.1998

Sommerfest im Hirschgarten

18.06.1998

Wie komme ich zum Film (-Übersetzen)?

Sigrid Vagt aus Berlin, die schon unzählige Filme untertitelt hat, redet über das Thema:

Also über: Untertitel, Voice over, Drehbücher (Synchronisation); Auftraggeber, Honorierung, Rechte, technische Voraussetzungen; Besonderheiten der Übersetzung von Untertiteln verglichen mit Literaturübersetzungen. Natürlich anhand von Beispielen.

14.05.1998

Interne Informationsveranstaltung


Rosemarie Tietze, Vorsitzende des neugegründeten Deutschen Übersetzerfonds informierte über die erste Ausschreibung für Arbeits- und Reisestipendien informieren.

Burkhart Kroeber berichtet als Bundessparten-Vorstandsmitglied über den auf der Mitgliederversammlung des VdÜ in Frankfurt diskutierten Plan für eine Übersetzeragenturn.

12.03.1998

Geschichte des literarischen Übersetzens in Deutschland.

Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Lehmann, Inhaber des Lehrstuhls für Komparatistik an der Universität Erlangen und Verfasser des Artikels "Übersetzung" im Fischer Literatur-Lexikon, spricht über die

Wichtiges Detail im Titel: Übersetzen, nicht Übersetzung: Prof. Lehmann interessiert sich auch für die Person des Übersetzers, für seine Existenz, und er stellt das Thema in den Zusammenhang der deutschen Literaturgeschichte.

12.02.1998

Klassiker in neuer Übersetzung

Die Kollegin Gabriele Leupold aus Berlin spricht über ihre Neuübersetzung von Andrej Belyj, einen der großen russischen Dichter des Jahrhunderts.

11.12.1997

Warum veralten Übersetzungen?

Referat von Wolfgang Matz


Die Tatsache selbst ist unumstritten, doch die Frage nach den Ursachen rührt an Grundprobleme, über die wir vor lauter Praxis vielleicht zu wenig nachdenken: was ist eigentlich Übersetzen, was ist das Verhältnis der Sprachen zueinander ...

06.11.1997

Internet und E-Mail für Anfänger und solche, die es werden wollen

Workshop mit Josef Winiger.

09.10.1997

Marion Grünberg, von Beruf Kommunikations-Trainerin, macht mit uns einen Workshop, bei dem es vor allem um das Auftreten bei Buchpräsentationen geht.

Frau Grünberg beschreibt ihr Konzept folgendermaßen:
«Einzeln, oder bei mehr als 20 Teilnehmern in Gruppen, werden wir ad hoc ausprobieren können, was wie wirkt bei einem öffentlichen Auftreten. Dabei geht es nicht um "show", sondern um die Grundlagen von "guter" Wirkung, was sich in den Schlagworten authentisch / kongruent / verständlich umreißen läßt. Körpersprache ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. Für den Abend brauchen wir nichts anderes als einfach viel Lust, aktiv mitzumachen.»

26.09.1997

Erste öffentliche Veranstaltung im Forum des Literaturhauses:


Wer spricht mit wessen Zunge?

Frank Heibert, Verena Reichel, Rosemarie Tietze und Burkhart Kroeber verraten dem Publikum viel über Bücher, die gar noch nicht erschienen sind, außerdem über ihre Autoren und übers Übersetzen allgemein.

11.09.1997

Berufskundlicher Abend mit Rudolf Hermstein: Alles über Verband, VG Wort, Steuern, Vertragsfragen, Versicherungen wobei "alles" natürlich redensartlich gemeint ist, aber auch den Sinn hat, daß man ihn alles fragen und er (fast) alles beantworten kann.

19.07.1997

Sommerfest bei Friederike Hausmann

12.07.1997

Gemeinsame Fahrt nach Marbach zur Ausstellung »Fremde Nähe«. Celan als Übersetzer.

12.06.1997

Das MÜF zieht um ins Literaturhaus!

Dazu hieß es im Rundschreiben:

"Der Einzug ins Literaturhaus soll für uns eine neue Phase einleiten: Wir wollen den Abend dazu nutzen, das Treffen zeitlich und organisatorisch neu zu strukturieren und ihm noch mehr Inhalt zu geben: Es ist der Ort unserer Fortbildung, und da ist es wichtig, daß möglichst alle beim Konzept mitdenken und mitdiskutieren. Bitte kommen Sie also am Donnerstag, wenn's irgendwie geht!

Thomas Wiedling wird die von der Programm-Arbeitsgruppe ausgedachten Projekte vorstellen, insbesondere unsere erste öffentliche Veranstaltung im Literaturhaus."

15.05.1997

Die »Rede« übersetzen

Josef Winiger weist in einem Referat auf einen in unseren Diskussion um Übersetzungsprobleme und Übersetzungsfehler oft wenig beachteten Aspekt hin: Die Wörter sind nicht einfach der Ausfluß eines »objektiven« Denkens, das Denken und folglich das Schreiben bewegt sich auch den Wörtern entlang. Da aber jede Sprache ihre eigene »Wörterlandschaft« hat, bestimmt dies auch die »Rhetorik«. Was bedeutet dies für die Übersetzung?

10.04.1997

In der Monacensia:

Informationsabend

1. Burkhart Kroeber berichtet über die Mitgliederversammlung der Bundessparte Übersetzer, die am 15. März in Bremen stattfand.

2. Rosemarie Tietze, die auch Präsidentin des "Freundeskreises zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V." ist, wird ein bisantes Memorandum über neue Wege der Übersetzerförderung vorstellen: Es es enthält die mit Vertretern der öffentlichen Hand abgestimmte! Forderung nach Subventionierung des Literatur-Übersetzens.

13.03.1997

In der Monacensia:

Wolfgang Butt, Verena Reichel und die Lektorin Regina Kammerer diskutieren über Macht und Ohnmacht der Übersetzer (Moderation: Ulrika Wallenström)

12.12.1996

In der Monacensia:

Die "Originalitätsvermutung"

Referat von Rudolf Hermstein

Dieter E. Zimmer gehört zu den wenigen prominenten Publizisten, die sich kompetent zum Thema Übersetzung äußern können. Er hat sich auch immer wieder geäußert, mit höchst bemerkenswerten Beiträgen. Nach wie vor aktuell ist beispielsweise, was er über Fallstricke beim Übersetzen sagt über die nicht nur Anfänger massenweise stolpern.

Einen dieser Fallstricke nennt er die »Originalitätsvermutung«. Darüber, und über die von Dieter E. Zimmer formulierten Kriterien der nicht-dilettantischen (pardon!) Übersetzung wird Rudolf Hermstein bei unserem Treffen kommenden Donnerstag, den 12. Dezember referieren.

17.10.1996

In der Monacensia:


Informationsabend


1. Thomas Wiedling spricht über die Gründung des Münchner Übersetzer-Forums

Thomas Wiedling, der von der Gründerversammlung gewählte Vorsitzende des Vereins, wird die Sache vorstellen.

2. Burkhart Kroeber spricht über den offenen Brief an die Verlage Surhkamp, R. Piper und Wagenbach, der gestern Sonntag auch eine halbe Stunde lang das Kulturjournal von BR2. beschäftigte.

27.07.1996

Sommerfest bei Margarete Längsfeld

04.07.1996

In der Monacensia:

Lesungen in Schulen

Informationsabend mit Christa Seibicke

Christa Seibicke hat bereits ein Gespräch im Kulturreferat der Stadt München geführt, dort zeigte man an der Sache interessiert und will sie zumindest vermittelnd fördern.

Eines sind diese Lesungen mit Sicherheit: Ein Schritt aus unserer Isolation heraus! Christa Seibicke, Margarete Längsfeld und Regina Rawlinson werden aus eigener Erfahrung berichten, wie wichtig dieser Schritt für sie war und wie sie die Sache angingen. Christa wird auch ein Buch vorstellen, das ihr bei der Vorbereitung viel geholfen hat (und ohnehin für uns interessant ist): David Crystal, Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache.

09.06.1996

In der Monacensia:

Übersetzungstheorien von Hans G. Hönig und Paul Kußmaul

Referat von Dr. Klaus Bartenschlager, Dozent an der Uni München

"Theoriefeindlichkeit auf der einen, Praxisgläubigkeit auf der anderen Seite haben zu einer Abwehrhaltung gegenüber der Übersetzungstheorie geführt, die nicht nur bei den eigentlichen Praktikern, den Berufsübersetzern, verbreitet ist sondern auch bei denen, die mit der Vermittlung der übersetzerischen Kompetenz beauftragt sind: Den Lehrern."

Dr. Bartenschlager referiert über Hans G. Hönig/Paul Kußmaul, Strategie der Übersetzung (Gunter Narr Verlag, Tübingen) und überhaupt über den theoretischen und praktischen Ansatz von Hans G. Hönig, von dem übrigens ein neues Buch vorliegt, Konstruktives Übersetzen, und von dem auch das obige Zitat stammt.

09.05.1996

In der Monacensia:

Informationsabend

Rosemarie Tietze und Burkhart Kroeber

berichten über zwei wichtige Symposien in Berlin:

Anfang März lud der "Freundeskreis" unter seiner Präsidentin Rosemarie Tietze alles, was in deutschen Behörden und offiziellen Institutionen mit Übersetzungsförderung zu tun hat, zu einem Gespräch ein. Bei den Eingeladenen gab es Erstaunen, möglicherweise sogar ein Umdenken. Vielleicht dürfen wir leise Hoffnungen daran knüpfen.


Für den Tag vor der Mitgliederversammlung vergangene Woche hatte eine rührige Gruppe von Berliner Kollegen ein Gespräch mit dem Thema "Kirschen in Nachbars Garten" organisiert. Kolleginnen und Kollegen aus Skandinavien, Holland und Frankreich berichteten, was dort für unsere Kunst und die sie Ausübenden getan wird. So manches, was hierzulande ständig als illusorisch abgetan wird, ist in anderen Ländern längst Wirklichkeit. Und von den Verlegern, die am Nachmittag zugegen waren, hörte man neue Töne ...

11.04.1996

In der Monacensia:

Ray-Güde Mertin spricht über

Lizenzen fremdsprachiger Werke

Sicher haben Sie sich auch schon gefragt, was sich da alles abspielt, bis ein deutscher Verlag eine Lizenz kauft und Sie dann mit der Übersetzung beauftragt. Vielleicht haben Sie auch schon selbst versucht, für ein Buch, das Ihnen übersetzenswert erschien, einen Verlag zu finden.

Kollegin Mertin ist nicht nur Übersetzerin für Portugiesisch und Spanisch, sondern seit Jahren auch Literaturagentin portugiesisch- und spanischsprachiger Autoren. Sie kommt extra aus Frankfurt, um uns über ihre Vermittlerarbeit zu erzählen und darzulegen, was in so einem Lizenzvertrag für den deutschen Verleger vorgegeben ist (und was eben nicht!).

08.02.1996

In der Monacensia:

Diskussionsabend

über die Bücher der Berliner Übersetzungswissenschaftlerin Judith Macheiner diskutieren. Zumindest das im letzten Sommer erschienene ÜberSetzen ein Vademecum (Eichborn Verlag, "Die andere Bibliothek") sollten Sie kennen. Mindestens ebenso empfehlenswert, wenn auch anstrengender, ist die Lektüre des Grammatischen Variété, das allerdings nicht speziell auf die Übersetzungsproblematik eingeht (1991, ebenfalls Eichborn).

Lange genug ist über die Kluft zwischen Übersetzungstheorie und Übersetzungspraxis geklagt worden. Selbst wenn sich das Vademecum an "jedermann" und nicht an die professionellen Übersetzer wendet, so enthält es einen Ansatz, der meines Erachtens vielversprechend ist: Judith Macheiner geht von der Praxis aus, konkret von der Intuition, die eine Übersetzung als geglückt oder als mißglückt empfinden läßt, und analysiert dann diese Intuition mit den Instrumenten der Linguistik. Wenn sie von dieser Fragestellung aus die "baulichen" Eigenarten des Deutschen mit denen des Englischen oder des Französischen vergleicht, so kann sie uns unmittelbar verwertbare Hinweise geben, wie mit Satzgewichtungen, strukturellen Stützelementen, konventionalisierten Redundanzen und ähnlichem umzugehen ist.

11.01.1996

In der Monacensia:

Informationsabend

1. Absicherung der Arbeitskraft und Vorsorge im Alter bei Freiberuflern.
Frau Astrid von Perponcher wird uns Wege durch den Versicherungsdschungel zeigen, mit den Schwerpunkten Berufsunfähigkeit (ein Risiko, vor dem wir gerne die Augen verschließen, obwohl es bei unserer grundsätzlich ungesunden Arbeit nicht eben gering ist) und Altersvorsorge (hier ist der Dschungel so dicht - und dran denken mögen wir auch nicht gerne...). Frau von Perponcher wird nur grundsätzlich die bestehenden Möglichkeiten und Alternativen darstellen; die Vermittlung von Versicherungsverträgen ist persönlichen Beratungsgesprächen vorbehalten.

2. Rechtsschutz auf der Ebene des Landesbezirks der IG Medien.
Frau Ruth Gruber, stellvertretende Vorsitzende der IG Medien, Landesbezirk Bayern wird darüber berichten. Sie möchte mit uns auch allgemein über Möglichkeiten einer besseren gewerkschaftlichen Unterstützung unserer Arbeit als Freiberufler sprechen. Wenn wir diese Chance nicht nutzen ...